- IP-Adresse
- Die Nummer, unter der ein Gerät im Netz gefunden wird, etwa 192.168.1.14. Zu Hause ist sie privat und gilt draußen nicht: nach außen sichtbar ist nur eine einzige, die des Routers.
- Subnetz und /24
- Der Zaun, innerhalb dessen Geräte direkt miteinander sprechen. 192.168.1.0/24 heißt "alle Adressen von 192.168.1.1 bis 192.168.1.254" — genau die, die NetBlade beim Scan eine nach der anderen ausprobiert.
- Gateway
- Das Gerät, das den Verkehr aus dem Subnetz hinausträgt: zu Hause der Router. Antwortet das Gateway nicht, ist nicht das Internet langsam — der erste Schritt ist kaputt.
- MAC und Hersteller (OUI)
- Die physische Adresse der Netzwerkkarte, ab Werk eingetragen. Die ersten drei Bytes sagen, wer sie gebaut hat: so wird aus einer anonymen IP ein "HP-Drucker" oder eine "Hikvision-Kamera".
- DHCP und Lease
- Der Router vergibt Adressen nur geliehen, auf Zeit. Deshalb kann ein Gerät über Nacht die IP wechseln, und deshalb erkennt man Dinge besser an der MAC als an der Adresse.
- Port und Dienst
- Ein Gerät kann mehrere Dienste unter derselben Adresse anbieten: der Port sagt, an welchen Sie klopfen. 22 ist SSH, 80 und 443 das Web, 445 die Windows-Dateifreigabe, 9100 der Direktdruck. Ein "offener" Port ist ein lauschender Dienst — und jeder lauschende Dienst ist etwas, das angegriffen werden kann.
- ARP und Nachbarschaft
- Die Tabelle, die IP-Adresse und Hardware-Adresse im selben Netz verbindet. Android lässt Apps hineinsehen, iOS nicht: das ist der technische Grund für den wichtigsten Unterschied zwischen beiden Versionen.
- Latenz, Jitter und Verlust
- Wie lange eine Antwort braucht, wie stark diese Zeit schwankt und wie viele Pakete gar nicht zurückkommen. Ein stockender Videoanruf ist fast nie "langsames Internet": meist sind es Jitter oder Verluste im WLAN.